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Raspberry Pi

Die Raspberry Pi Foundation ist eine Stiftung und in Großbritannien als Wohltätigkeitsorganisation eingetragen. Sie wurde am 5. Mai 2009 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, das Studium der Informatik und verwandter Themen zu fördern, insbesondere im Schulbereich. Dort entwickelte man im Jahr 2011 zur Förderung des Informatikstudiums und für experimentelle Zwecke einen kreditkartengroßen Einplatinencomputer, den Raspberry Pi. Man wollte damit Jugendlichen einen günstigen Computer zum Experimentieren und Programmieren zur Verfügung stellen.

Wegen des günstigen Preises und der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten wurden bis Ende 2012 schätzungsweise mehr als eine Million Stück verkauft.

Raspberry Pi
Logo der
Raspberry Pi Foundation 

Neben der vorgesehenen Nutzung als Schulrechner finden sich noch viele andere Einsatzbereiche, wie zum Beispiel als Thin-Client mit Graphikoberfläche für Büroanwendungen, als Server mit verschiedenen Diensten im Intranet und Internet, als Musik-Streaming-Client, als Media-Center, als Wetterstation oder mit Zusatzplatinen als Steuereinheit für viele Anwendungsbereiche, etwa Heimautomation.


Der Raspberry Pi ist ein Minicomputer mit enormem Potential und grundsätzlich ein vollwertiger Computer, an den alle Geräte - Monitor, Tastatur, Maus, externe Speichermedien, Netzwerk - wie bei jedem gewöhnlichen PC angeschlossen werden können.

Die Spezifikationen der Variante B des Raspberry Pi lauten:
Größe: 85,60 mm × 53,98 mm × 17 mm
Ein-Chip-System: Broadcom BCM2835
CPU: ARM1176JZF-S (700 MHz)
GPU: Broadcom VideoCore IV
Arbeitsspeicher: 512 MB (bis Oktober 2012 256 MB)
USB 2.0 Anschlüsse: 2 (über integrierten Hub)
Videoausgabe: FBAS, HDMI
Tonausgabe: 3,5 mm-Klinkenstecker (analog), HDMI (digital)
Nicht-flüchtiger Speicher: SD (SDHC und SDXC)/MMC/SDIO-Kartenleser
Netzwerk: 10/100 MBit Ethernet-Controller
(LAN9512 des Herstellers Han Run)
Schnittstellen: Bis zu 16 GPIO-Pins, SPI, I²C, UART
Leistungsaufnahme: 5 V, 700 mA (3,5 Watt)
Stromversorgung: 5 V Micro-USB-Anschluss (Micro-B),
alternativ 4 × AA-Batterien

Raspberry Pi Am linken Rand des Boards erkennt man oben den RJ45-Anschluss für Ethernet und in der Mitte einen zweifachen USB-Anschluss (USB 2.0).

Vorne befindet sich links ein Stereo-Audio-Ausgang 3,5 mm, in der Mitte ein RCA Video-Ausgang und rechts die GPIO-Amschluss-Pins (General Purpose Input Output ).

In der Mitte der rückwärtigen Kante findet man einen HDMI--Anschluss Typ A.

Rechts oben ist ein Micro-USB-Power-Anschluss vorhanden und in der Mitte der rechten Kante unter der Platine (deshalb hier nicht zu sehen) liegt ein SDHC-Slot.


Der Raspberry Pi im Betrieb
Der Raspberry Pi besteht nur aus der nackten Platine, zu der nicht ein Mal ein Gehäuse mitgeliefert wird.

Um das System nutzen zu können, sind daher einige zusätzliche Geräte unbedingt notwendig:

  • Ein USB-Netzteil mit 5 V und 1000 mA
  • eine USBTastatur (oder eine PS2-Tastatur mit USB-Adapter)
  • eine SD-Karte
  • ein TFT-Monitor mit HDMI- oder DVI-Anschluss
    oder ein Monitor mit Composite- oder Scart-Einang
  • ein HDMI-Kabel für TFT-Display oder ein Video-Kabel für den Monitor

Betrieben wird das System meist unter Linux, das auf der SD-Karte installiert wird.

Über das obige Grundsystem hinaus kann man verwenden

  • eine USB-Maus, falls man graphische Anwendungen nutzt
  • einen Netzwerkanschluss mit Netzwerkkabel
  • einen USB-Hub (aktiv oder passiv)
  • ein Gehäuse für den Raspberry Pi

Mit einem ausreichend dimensionierten aktiven USB-Hub spart man sich das USB-Netzteil.

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